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Die Lehrzeit hat begonnen!

Die Lehrzeit hat begonnen!

Willkommen beim Zanderlehrling.
Natur erleben, zur Ruhe kommen und gerne am Wasser sein …. was liegt da näher als im besten Alter (Mitte 50) mit dem Angeln anzufangen?

Seit 19.6.2021 habe ich nun endlich meinen Fischereischein …. dank Corona durfte ich 9 Monate warten.

Meine Zielfische sind Zander, Hecht, Forelle … sich mit Raubfischen zu messen, diese Predatoren zu überlisten …. danach steht mir der Sinn. Gleichzeitig möchte ich, soweit das beim Angeln möglich ist, Tiere nicht unnötig quälen, die von mir geliebte Natur achten und Fische nur entnehmen, wenn dies aus meiner Sicht angezeigt ist.

Begleite mich auf dem Weg vom Anfänger zum hoffentlich erfolgreichen, glücklichen Angler mit allen Höhen und Tiefen.
Vielleicht habt ihr ja ähnliche Erfahrungen gemacht, könnt über das eine oder andere Lächeln, lernen oder mir und allen anderen hier, wertvolle Tipps geben.

Der Blog startet am 21.6.2021 und ist rein privat.

Euer Zanderlehrling alias Knut.

Elbe Barsch
Zanderlehrling an der Gersprenz und Glaubergraben, Stillgraben bei Dieburg

Zanderlehrling an der Gersprenz und Glaubergraben, Stillgraben bei Dieburg

Bislang habe ich von meinen „Hausgewässern“ nur den Forsteckweiher und die Gersprenz bei Babenhausen beangelt. Dabei ist das Gute doch so nah, oder?

Vereinskollegen berichten immer wieder, wie toll der Glaubergraben sei, also … das Wetter passt, und ich habe Zeit 🙂
Die Gersprenz und den Glaubergraben/Stillgraben im Dieburger Zuständigkeitsbereich bin ich bereits mit meiner Frau abgelaufen und habe einige schöne Stellen gesehen. Allerdings ist der Pegel aktuell recht niedrig. Ich muss mir also eine Angelmethode einfallen lassen, die zu den Umständen passen:
Viele Bäume, flaches Wasser mit Zielfisch Bachforelle, Döbel, Barsch, ev. Hecht.

Ich wähle kurze Ruten (max. 2 m) und eine Montage mit Wasserkugel bzw. auf dem Wasser liegender Pose mit auf dem Vorfach verschiebbarer Pilotkugel als Bissanzeiger. So kann ich das Geschirr gut auswerfen und mich der Wassertiefe anpassen.
Als Köder wähle ich Wurm und Bienenmade, sowie ein kleines Set an Spinnern und Wobblern (habe ich immer dabei).

Die Widerhaken drücke ich mit der Zange an, da ich die zarten untermaßigen Bachforellen nicht gefährden möchte … eine gute Idee, wie sich herausstellt.

An drei Tagen fange ich 2 untermaßige Bachforellen (19-20 cm, die gesund zurückgesetzt werden konnten) im Stillgraben, 4 Gründlinge (11 bis 15 cm), Zwei kleinere Döbel, eine kleine Hasel, Rotfeder und 2 Barsche in der Gersprenz an der Morsmühle mit Spinner.

Fazit:
Das Angeln an einem kleinen Fließgewässer erstmal bestanden und es macht Spaß.

Neue Fische für mich: Döbel, Hasel, Gründling!
Kein einziger Schneidertag 🙂
Jetzt warte ich mal, wie sich das in den Herbst hinein entwickelt (Wasserstand, neue Spots finden).

Elbe, MeckPomm/Brandenburg mit dem Hausboot und an der Warthe (Polen)

Elbe, MeckPomm/Brandenburg mit dem Hausboot und an der Warthe (Polen)

Der große Sommerurlaub steht dieses Jahr im Zeichen der Natur und …. des Angelns :-).

Zanderangeln an der Elbe

Die ersten 2 Tage möchte ich, diesmal mit meiner Frau, an die Elbe und meinen eigentlichen Zielfisch, dem Zander, nachstellen.
Um dies optimal z bewerkstelligen treffen wir uns wieder mit meinem Freund Manfred Gorkas, alias Zanderflüsterer. Manfred ist Angelguide und wir treffen uns nun das vierte mal.

Das Besondere an seinen Touren Link: Angelguide Elbe Manfred Gorkas sind die schönen Bereiche, die er mit seinen „Kunden“ besucht. Besonders die Elbtal-Auen sind ein Traum! Wir beobachten einen gewaltigen Seeadler beim Ansitz.
Meine Frau ist sehr naturinteressiert und auch wenn sie nicht angelt, kommt hier keine Langeweile auf. Insbesondere da Sie eine sehr seltene Kolonie Bienenfresser – eine farbenfrohe Mischung auf Eisvogel, Schwalbe und Paradiesvogel entdeckt.

Bienenfresser an der Elbe

Mal wieder hat der Zanderlehrling kein Glück und Manfred ist das irgendwie unangenehm …. er hätte es natürlich gerne, wenn man auf seinen Touren auch einen Zander fängt. Am Ende ist es ein kleiner Hecht und ein an der Rückenflosse gehackte ordentliche Brasse. Meinen Zander werde ich hoffentlich irgendwann einmal keschern können.
Hey Manfred: War ein toller Tag, auch ohne Zander!

Wir (meine Frau und ich) gehen am darauffolgenden Tag noch einmal zu den Bienenfressern zum Fotos machen und genießen die Natur.

11 Tage Hausboot

In Wesenberg mieten wir ein privates Hausboot und tuckern von nun an durch die Sehen Brandenburgs und Meckpomm. Schon am ersten Abend beißen die Fischlein. Direkt in der Marina wimmelt es nur so von Weißfischen. Ich drücke den Widerhaken weg und gehe mit minzig-riechendem Mais-Immitat an den Start.
Innerhalb von kürzester Zeit habe ich ein Dutzend Rotfedern im Eimer. Zwei davon werden als Köderfische entnommen.

Rotfedern an der Marina Wesenberg

Angeln an den Seen

Mit einem Hausboot kann man natürlich an fast jeder Stelle ankern, sofern man nicht die Fahrwege blockiert. Unterwegs immer kann man See- und Fisch-Adler entdecken!

Am zweiten Tag trudeln wir in den Ziernsee und finden einen netten Ankerplatz. Richtung Nachmittag kann ich sehr viel Bewegung an der Oberfläche feststellen.
Am ersten Ankerplatz wird ein schöner Güster gekeschert, später gehen bis zum Sonnenuntergang mit dem 30 Gramm Jig-Spinner ca. 8 Barsche (max. 23 cm) und 3 Hechte an Bord (37cm, 60cm und 70cm). An der Pose kleben in diese 4 Stunden ca. 8 Rotfedern und ein Güster. So macht Angeln Spaß!

Als wir 3 Tage später noch einmal hier ankern gehen „nur“ 8 Barsche und mehrere Rotfedern und ein Güster an Bord. Der Köderfisch bringt hier über Nacht leider keinen Erfolg, auch wenn mich der Bissanzeiger mehrfach aus dem Bett holt.

Warthe und Warthe-Nationalpark

Wir sind im Nationalpark Oder-Warthe-Mündung unterwegs. Natürlich werfe ich mal schnell einen Gummi als wir kurz an der Warthe halt machen. Die Warthe ist ein schönes Gewässer. In der Minibuhne habe ich mehrere Frösche und eine Ringelnatter gesehen … sieht hier alles sehr natürlich aus!

Im Nationalpark gibt es ein etwas größeres Gewässer. Die Polen sind begeisterte Angler und man sieht hier die Kollegen an den Ufern sitzen.

Ich werfe kurz mal einen Spinner und hake einen kleinen Barsch …. aber hier bin ich nicht zum Angeln, sondern zur Vogelbeobachtung. Resümee: Schwarzstorch, Bienenfresser, Neuntöter, Kiebitze …

Warthe-Nationalpark (See): Barsch am Redhead-Jig-Spinner

Oder – Umweltkatastrophe

Leider sehen wir an der Oder das große Fischsterben. Am Uferbereich schwimmen viele tote, teilweise kapitale, Fische (Zander, Wels, Karpfen, Rapfen, …). Verwesung liegt in der Luft.

Naturdrama an der Oder

Fazit:

Mein Tipp: Hausboot: Super flexibel, ankern im Wunschgewässer und „Angeln direkt von zuhause“. Im September geht es als Angeltrip nicht an den Plauer See sondern nochmal per Hausboot an den Ziernsee 🙂

Ebenfalls scheint mir der Ellbogensee ein toller Spot zu sein, da es hier auch einige tiefere Stellen gibt.

Kein Schneider

Kein Schneider

Gestern mal mit dem Schwiegervater am Forsteckweiher unterwegs gewesen …. die Graskarpfen haben sich verdünnisiert, als ich ins Unterholz gebrochen bin.

War eine angenehmer Angeltag … nicht zu warm … etwas Wind.
Alles sehr gemütlich abgelaufen.

Immerhin mit einem kleinen Spinner einen schönen Barsch gefangen.
Leider hatte ich den Kescher nicht zur Hand, aber der Gute ließ sich gut enthaken und ist wieder frisch ins Nass entlassen worden.

Ein par Forellen springen ab und an noch vom Einsatz im April und Brassen ziehen sichtbar ihre Bahnen.
Der Forsteckweiher macht durchaus Spaß.

Kescher war nicht sofort zur Hand – ihm ist aber nichts passiert!
Geräucherte Schleie

Geräucherte Schleie

Die erste Schleie geangelt, ausgenommen und eine Zubereitungsmöglichkeit recherchiert.

Ich wollte sie klassisch in der Pfanne brutzeln, aber meine Bessere wollte den Fisch irgendwie nicht in der Küche haben.

Alternative: Räuchern

OK – Nachdem die Schleie ausgenommen und entschleimt war (Tipp: Salz und warmer Essig) habe ich sie in eine Salzlake eingelegt, nach 6 Stunden abgetupft und eine Stunde trocknen lassen.

Gasgrill bei 100-120 Grad mit Räucherholz indirekt 50 Minuten geräuchert (niedrigere Temperatur war nicht möglich).

Ergebnis: Die Haut war sehr hart, das Fleisch prinzipiell lecker aber irgendwie gummiartig.
Viel haben wir davon nicht verspeist.

Fazit:
Die Salzlake war wohl zu hoch konzentriert. Irgendwie war die Konsistenz vom Fisch nicht so, wie ich das erwartet habe.

Das nächste mal entweder im Grill mit Alufolie oder doch in der Pfanne.

Erste Schleie :-)

Erste Schleie :-)

Gestern mal wieder am Forsteckweiher – den stressigen Tag ausklingen lassen.

Nachdem mehrere Graskarpfen ihre Runden drehen, kommt auch mal eine Brasse und weitere schlankere Schatten am Ufer vorbei.
Diesmal habe ich schwereres Geschirr aufgespannt, denn ich will mit Brot gerne mal einen Gras-Schupper überlisten.

Am Ende beißt eine dieser schlankeren Schatten … es ist eine schöne Schleie mit 39cm – ein guter Portionsfisch – den ich zuhause gleich ausnehme und säubere.

Die Schleie hat KEINE Schuppen aber halt viel Schleim, daher kommt auch der Name, ist aber relativ grätenarm und soll sehr schmackhaft sein. Diesen Slime entfernt man am besten mit etwas Salz und Essig.

Aktuell liegt das gute Stück im Salz, denn heute wird im Gasgrill geräuchert.

Ich werde berichten.

Meine erste Schleie (Forsteckweiher)

p.s.: Meine Frau war nicht begeistert …. sie kennt Karpfen aus der DDR und befürchtet das Schlimmste … mal sehen, wie er gelingt.

Lehrlings-Angeln mit Pose und Spinner am Forsteckweiher

Lehrlings-Angeln mit Pose und Spinner am Forsteckweiher

Nun war ich mehrere Tage in Folge im heimischen (Dieburg, Hessen) Forsteckweiher unterwegs.
Als Lehrling ohne persönlichen Coach muss ich meine Erfahrungen mühsam erarbeiten, habe aber Spaß dabei.
Nach mehren Begehungen meines Heimatgewässers sind mir diverse Dinge aufgefallen:

  • Die Fische stehen an beiden flachen Enden des Sees.
  • In der Mitte entspringt eine Forelle (vom Einsatz im April)
  • Mehrere große Karpfen schwimmen bzw. stehen an exakt 2 Stellen im See

Versuch macht kluch und ich will ja auch mal gemütlich Ansitzen, also starte ich mal …

… mit der Pose:

Ich versuche es mit mehreren Ködern auf Pose mit 10er Haken und stelle fest:

  • Rotfedern gehen auf Mais
  • Brassen und Karpfen sind ganz wild auf Brot
  • Auch kleine Barsche sind schon recht gierig unterwegs
  • Für einen Karpfen benötigt man eine ordentliche Ausrüstung

Aber mal im Einzelnen:

Auf dem 10er Haken versuche ich mich mit mehreren Ködern, wie Karpfenteig, Mystique aus der Tube, Mais (aus der Dose), Brot, Forellenteig, kleine Würmer.

Die Ausbeute kann sich sehen lassen und könnte numerisch höher ausfallen, wenn ich erfolgreich mit dem entsprechenden Ködern weiter geangelt hätte, allerdings waren mir die Rotfedern zu klein (und ich wollte damit noch nicht als Köderfisch arbeiten) und mit Brasse kann ich aktuell verarbeitungstechnisch noch nichts anfangen.

Als ich einen kapitalen Karpfen hake und im Drill bin, entkommt der Schuppen-Sauger, da sich der Haken aufbiegt. Mein sportliches Interesse ist geweckt – ich werde berichten – und diesmal mit ordentlichem Material an den Karpfen gehen.

Spinn-Fischen:

Ich beziehe jetzt das Angeln auf Forelle mit Teig, Pose bzw. Sbirolino zum Spinnangeln dazu, da man aktiv angelt und den Köder auch nicht statisch anbietet. In der Mitte des Weihers springen ab und an noch Forellen … ich versuche es mal mit Teig und Kunstmade. Nach 30 Minuten wechsele ich auf einen kleinen Spinner … aber die Forellen wollen nicht.

Also wechsele ich meinen Platz und bekomme gleich 2 kleine Flussbarsche gehakt. Die Kleinen sind echt gierig und verfolgen den kleinen Jig-Spinner (8 gr.) fast bis aus dem Wasser. Hier hätte ich noch weitere Stachelritter fangen können, allerdings waren sie mir mit ca. 20 cm zu klein.

Ich berichte weiter, was mit meinen Karpfen wird.!

Die erste Brasse und Ersterfahrung Deeper Smart Sonar CHIRP+ 2

Die erste Brasse und Ersterfahrung Deeper Smart Sonar CHIRP+ 2

Eine stressige Woche geht zu Ende – es ist Sonntag, die Sonne scheint und meine Frau hat gerade mal keine Verwendung für mich. Nach Menschen sehne ich ich mich auch nicht unbedingt, die Angelausrüstung ist ungenutzt, denke ich.
Mir kommt der Forsteckweiher in den Sinn … zuletzt konnte ich (Vereins-Forellen-Angeln) insgesamt 8 Forellen fangen … schöne Erinnerungen.
Also mal schnell die Friedfischgarnitur (ist ja nicht so mein Favoriten-Angeln) und eine Barschrute eingepackt.
Als Köder habe ich diverse Forellen- und Karpfen-Teige, eine Tube Mystique (kennt das noch einer? Stinkt nach Kleber), Brötchen und für den Angelmeister 2 Kühle dabei.

Den Deeper Smart Sonar CHIRP+ 2 Fischfinder will ich auch mal ausprobieren.
Da ich keine Rute für mehr als 80 gr. Wurfgewicht dabei habe, werfe ich die gelbe Boje mit der Hand aus. Das Ding ist cooool und funktioniert einwandfrei. In der Anfangskonfiguration piepst das Teil, wenn ein Fisch darunter durchschwimmt und es zeigt unterschiedlich große Fische an. Das ist für den Erstgebrauch schon mal nicht schlecht. Ich möchte aber lieber das richtige Ergebnis der Echolot-Reflektion sehen und stelle ein wenig um. Fazit: Ich denke, jeder kann sich die Anzeige so einstellen, dass man damit zufrieden ist. Das Teil soll 100 m Reichweite haben. Das muss ich ein anderes mal ausprobieren.
Meine klare Kaufempfehlung, wenn man etwas in die Tasche greifen möchte. Es gibt auch günstigere Varianten, deren Akku nicht so lange hält oder deren Reichweite etwas kürzer (aber auch ausreichend) ist.
Man sollte beim Kauf auf die Frequenzen achten, die teilweise nicht so fein sind, denn dann ist die Anzeige kleinerer Reflektionsobjekte rein physikalisch so nicht möglich.

Zurück zum Gewässer: Sonntags, bei weniger Verkehr auf der Schnellstraße zeigt sich das Gewässer doch idyllisch. Oder lag einfach nur an der stressigen Woche, die mich hier so entspannen lässt? Egal.

Mit Teig und Pose beangele ich sitzend den Bereich hinter der ehemaligen Bücke. So ein Ansitzangeln ist auch ganz nett, wenn man ein Kaltgetränkt dabei hat.

Es ist viel Jungfisch unterwegs. Kleine Schwärme von Barschen und Rotaugen und im gegenüberliegenden Bereich ziehen immer wieder große dunkle Schatten ihre Bahnen. Könnten das kapitale Karpfen sein?
Mein Anglerinstinkt ist geweckt. Nach einer Stunde wechsele ich die Position und nähere mich mal den Großen.

Das könnten Karpfen sein. Ich werfe mal einige Brötchenbroken ins Wasser und kann die Saugmünder sehen. Am Ende habe ich eine etwas kleinere Brasse (ca. 35cm, 1 kg) am Haken … und war am Ende ganz froh, keinen dieser Riesen erwischt zu haben.

Meine erste Brasse

Brötchen als Köder sind zwar relativ schnell wieder vom Haken, haben aber hier den Fisch gebracht.
Nach einem weiteren Positionswechsel und einigen Würfen mit der Barschrute und einem Spinner breche ich nach 4 Stunden wieder gen Heimat auf. Hat Spaß gemacht, so alleine mit meiner Brasse.

Kurzbericht Forsteckweiher und Deeper Fischfinder

Nachtrag vom nächsten Tag:

Heute noch mal kurz mit der Pose unterwegs gewesen und eine kleine Rotfeder erwischt. Wieder mit Brot. In kleiner Hecht und eine Wasserschildkröte kam auch vorbei.

Kleine Rotfeder am Forsteckweiher
Fisch Gallerie

Fisch Gallerie

Hoffentlich schnell wachsende Sammlung meiner Fänge (meist nur ein Bild pro Fischart ).
Der Zander fehlt noch.

Angel-Herbst-Tour geplant

Angel-Herbst-Tour geplant

Dieses Jahr freue ich mich nicht nur im Sommer darauf mit dem Hausboot durch Brandenburg zu tuckern, sowie am Stettiner Haff mit meiner Frau Adler zu beobachten und auch dort zu angeln, sondern auch auf die Männer-Angel-Tour im Herbst, die so langsam Gestalt annimmt.

Zuerst geht es wieder an die Elbe mit meinem Freund und Angelguide Manfred Gorkas (zanderfluesterer.de) und danach wohl wieder an den Plauer See.

Ich freue mich, dass wieder die Jungs vom letzten Jahr Christian und Mario dabei sind und auch noch weitere coole Jungs zugesagt haben.

Ein „Profi“-Angler, ein Frischangler mit Schein und ein Altangler ohne Schein kommen dazu.
Schön, dass man in Meck-Pomm auch ohne Fischereischein angeln darf!

Die gelb markierten Bereich kommen in Frage

Hilfreich sind die bereitgestellten Tiefenkarten als pdf der Gewässer, die einen groben Einblick geben.

Zielfisch ist sicher wieder Hecht per Boot aber auch gemütliches Ansitzen zählt dazu.

Forellenangeln ASC Dieburg, Forsteckweiher

Forellenangeln ASC Dieburg, Forsteckweiher

Heute ist der erste Geburtstag dieses Blogs und ich berichte mal von meinem ersten Vereins-Forellenangeln am Forsteckweiher in Dieburg.

Der ASC Dieburg veranstaltet, wie viele örtliche Vereine auch, ein jährliches Forellenangeln.
In diesem Fall werden einige Tage vor dem Event Forellen im Forsteckweiher besetzt.
Früh morgens erfolgt die Auslosung des Angelplatzes und es ist natürlich Glückssache, ob hier eine Forelle vorbei kommt oder ob man Schneider nach Hause geht.
Um 8:15 Uhr schallt der Startpfiff – es geht endlich los.
Bei tollem Wetter sitzen geschätzt 50 Mitangler mit mir am Forsteckweiher. Ich habe einen Platz relativ weit im Westen ausgelost bekommen … es ist Ostwind. Der treibt Nährstoffe in den Osten des Sees und man kann dort auch Aktivität an der Oberfläche sehen. OK – den besten Platz habe ich also nicht, aber egal. Ab und an schwimmt mal eine einzelne Forelle direkt vor mir am Rand vorbei – der sogleich angebotene Köder verlockt aber nicht.
Mit der vorbereiteten Forellenpose und der vorher geübten Teig/Bienenmaden-Kombi lege ich in ca. 50 cm Tiefe los. Im Osten knallen auch gleich die ersten Salmos bei den Kollegen los. Bei uns tut sich nichts. Ich denke schon, dass ich mal wieder Schneider ausgehe und denke an den Spruch meiner Frau: Denkst du wirklich, dass du ein Angler bist?

Nach einer Stunde der erste Biss! Der Drill war einfach, da der Köder sehr tief geschluckt wurde.
So lande sogar ich sicher meine ca. 35cm Forelle im Kescher … die Freude ist groß. Zudem passiert bei den Kollegen um mich herum so gut wie nichts. Als Anfänger schäme ich mich fast ein wenig!
Auf der anderen Seite habe ich mich allerdings auch vorbereitet. Verschiedene Montagen ausprobiert und vorher mit Teig/Made diverse Ködervarianten ausprobiert.

Meine Forelle kurz vor dem Marinieren.

Heute gibt es also mal Fisch auf dem Grill!
Bei Einer ist es dann auch geblieben …

Leckerer Happen 🙂

Und ja. Der Zanderlehrling fängt auch mal was 🙂

Nachtrag

Heute nochmal am Forsteckweiher auf Forelle und siehe da. Innerhalb von 30 Minuten 3 nette Fettflösser am Haken. Wieder was gelernt:

  1. An der richtigen Stelle („da wo die Fische sind“) fängt man.
  2. Forellen soll man beißen lassen … wenn die Pose bzw. der geschnappte Köder seitlich oder von einem weg zieht (und erst dann!) anhaken. Die Sehne immer auf Spannung halten, bis der Fisch im Kescher ist.
In 30 Minuten war das erlaubte Limit von 3 Fischen pro Tag erreicht

Die Forellen standen im Osten des Sees bei Ostwind. Die These, dass die Fische dort stehen, wohin die Nahrung getrieben wird, kann ich, zumindest für gestern und heute, bestätigen.
Heute wäre noch mehr gegangen aber es sind nur 3 Forellen pro Tag und Angler erlaubt.