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Autor: Zanderlehrling

Angel-Herbst-Tour geplant

Angel-Herbst-Tour geplant

Dieses Jahr freue ich mich nicht nur im Sommer darauf mit dem Hausboot durch Brandenburg zu tuckern, sowie am Stettiner Haff mit meiner Frau Adler zu beobachten und auch dort zu angeln, sondern auch auf die Männer-Angel-Tour im Herbst, die so langsam Gestalt annimmt.

Zuerst geht es wieder an die Elbe mit meinem Freund und Angelguide Manfred Gorkas (zanderfluesterer.de) und danach wohl wieder an den Plauer See.

Ich freue mich, dass wieder die Jungs vom letzten Jahr Christian und Mario dabei sind und auch noch weitere coole Jungs zugesagt haben.

Ein „Profi“-Angler, ein Frischangler mit Schein und ein Altangler ohne Schein kommen dazu.
Schön, dass man in Meck-Pomm auch ohne Fischereischein angeln darf!

Die gelb markierten Bereich kommen in Frage

Hilfreich sind die bereitgestellten Tiefenkarten als pdf der Gewässer, die einen groben Einblick geben.

Zielfisch ist sicher wieder Hecht per Boot aber auch gemütliches Ansitzen zählt dazu.

Forellenangeln ASC Dieburg, Forsteckweiher

Forellenangeln ASC Dieburg, Forsteckweiher

Heute ist der erste Geburtstag dieses Blogs und ich berichte mal von meinem ersten Vereins-Forellenangeln am Forsteckweiher in Dieburg.

Der ASC Dieburg veranstaltet, wie viele örtliche Vereine auch, ein jährliches Forellenangeln.
In diesem Fall werden einige Tage vor dem Event Forellen im Forsteckweiher besetzt.
Früh morgens erfolgt die Auslosung des Angelplatzes und es ist natürlich Glückssache, ob hier eine Forelle vorbei kommt oder ob man Schneider nach Hause geht.
Um 8:15 Uhr schallt der Startpfiff – es geht endlich los.
Bei tollem Wetter sitzen geschätzt 50 Mitangler mit mir am Forsteckweiher. Ich habe einen Platz relativ weit im Westen ausgelost bekommen … es ist Ostwind. Der treibt Nährstoffe in den Osten des Sees und man kann dort auch Aktivität an der Oberfläche sehen. OK – den besten Platz habe ich also nicht, aber egal. Ab und an schwimmt mal eine einzelne Forelle direkt vor mir am Rand vorbei – der sogleich angebotene Köder verlockt aber nicht.
Mit der vorbereiteten Forellenpose und der vorher geübten Teig/Bienenmaden-Kombi lege ich in ca. 50 cm Tiefe los. Im Osten knallen auch gleich die ersten Salmos bei den Kollegen los. Bei uns tut sich nichts. Ich denke schon, dass ich mal wieder Schneider ausgehe und denke an den Spruch meiner Frau: Denkst du wirklich, dass du ein Angler bist?

Nach einer Stunde der erste Biss! Der Drill war einfach, da der Köder sehr tief geschluckt wurde.
So lande sogar ich sicher meine ca. 35cm Forelle im Kescher … die Freude ist groß. Zudem passiert bei den Kollegen um mich herum so gut wie nichts. Als Anfänger schäme ich mich fast ein wenig!
Auf der anderen Seite habe ich mich allerdings auch vorbereitet. Verschiedene Montagen ausprobiert und vorher mit Teig/Made diverse Ködervarianten ausprobiert.

Meine Forelle kurz vor dem Marinieren.

Heute gibt es also mal Fisch auf dem Grill!
Bei Einer ist es dann auch geblieben …

Leckerer Happen 🙂

Und ja. Der Zanderlehrling fängt auch mal was 🙂

Nachtrag

Heute nochmal am Forsteckweiher auf Forelle und siehe da. Innerhalb von 30 Minuten 3 nette Fettflösser am Haken. Wieder was gelernt:

  1. An der richtigen Stelle („da wo die Fische sind“) fängt man.
  2. Forellen soll man beißen lassen … wenn die Pose bzw. der geschnappte Köder seitlich oder von einem weg zieht (und erst dann!) anhaken. Die Sehne immer auf Spannung halten, bis der Fisch im Kescher ist.
In 30 Minuten war das erlaubte Limit von 3 Fischen pro Tag erreicht

Die Forellen standen im Osten des Sees bei Ostwind. Die These, dass die Fische dort stehen, wohin die Nahrung getrieben wird, kann ich, zumindest für gestern und heute, bestätigen.
Heute wäre noch mehr gegangen aber es sind nur 3 Forellen pro Tag und Angler erlaubt.

Plauer See – mit Boot und Echolot auf Hecht

Plauer See – mit Boot und Echolot auf Hecht

Wir haben für zwei Tage ein Boot mit Echolot und Außenborder gemietet. Falls der Hecht nicht willig ist, steht für den letzten Tag (als Reserve) mein Schlauch-Kayak mit Elektro-Außenborder bereit.

Das Wetter ist ungemütlich aber es passt noch … ein wenig Nieselregen oder mal heftiger Wind …. solange wir das große Boot haben kommen wir damit klar.

Am letzten Tag scheint meist die Sonne und das Kayak reicht vollkommen aus.

Zuerst erkunden wir mit dem Echolot die Kanten/Wassertiefen und suchen entlang des Schilfes nach dem Löwen des Plauer Sees. Wir sind nicht die Einzigen … das Gewässer ist bekannt für seine Hechte.

Am zweiten Tag haben wir endlich einen ordentlichen Hecht am Haken …. allerdings nicht im Maul sondern an der Rückenflosse gehackt. Beim Keschern lasse ich kurz den hinteren Rand wieder leicht ins Wasser tauchen und „schwups“ hatte sich der Kollege befreit.

Wir hätten den Kollegen gerne kurz in der Hand gehalten und Fotos gemacht.

Zum Abschluss sitzen wir Abends immer noch ein wenig auf dem Boots-Steg und angeln mit Pose im relativen Flachwasser. Eine Rotfeder und kleinere Barsche bringen uns wenigstens kleinere Erfolgserlebnisse.

Hat Spaß gemacht – das nächste mal ist der Hecht sicher im Kescher!

Unser „abgegraster“ Bereich:

Abgeangelter Bereich am Plauer See

Zanderlehrling nun mit Verein

Zanderlehrling nun mit Verein

Als Dieburger Neuangler (2021) war ich auf der Suche nach einem Verein, um mich ein wenig auszutauschen und auch von anderen Anglern zu lernen.
Da man in allen Vereinen nicht nur den Nutzen sondern auch Pflichten hat, wie Arbeitseinsätze am Gewässer, wollte ich die Zeit auch in den heimischen Gewässern an meinem Wohnort nutzen.
Rund um Dieburg fließt die Gersprenz, entspringt dem Odenwald und mündet in den Main.
Es kommen alle Fische der verschiedenen Fischregionen vor. Bachforelle, Hecht, Döbel, Barsche und Karpfen sind häufig. Aale und weitere für Angler nicht sehr interessante Fische wie das Bachneunauge kommen auch vor.

Leider ist Gersprenz teilweise in Unterarme geteilt und sowieso kein riesiger Strom.
Daher sind die Angelmöglichkeiten an vielen Stellen begrenzt.
Dennoch kommen interessante Spots entlang der Gersprenz vor, wie Wehre, und Strömungsbereiche.

Der ASV Dieburg 1933 hat mich nach einer kurzen Vorstellung auf einer Vorstandssitzung für „würdig empfunden“ Mitglied zu werden. Als Neuangler wurde ich natürlich erstmal etwas kritisch begutachtet 🙂
Aber zur Lehrzeit als Angler gehört auch das Lernen von den Erfahrenen – hoffentlich klappt das auch!
Ich freue mich jedenfalls sehr.

ASC Dieburg1933 e.V.

Neue Gewässer für den Zanderlehrling

Zu den Vereinsgewässern gehören ein kleiner Weiher, ein Parallel-Strang der Gersprenz, der relativ naturbelassene Glaubergraben und natürlich die Gersprenz selbst.

Da der ASV Dieburg 1933 auch zur Interessengemeinschaft Gersprenz gehört, habe ich nun die Möglichkeit weite Strecken der hessischen Gersprenz zu beangeln – darauf freue ich mich sehr.

Zudem kommen noch zwei stehende Gewässer von angeschlossenen Vereinen, die beangelt werden dürfen – ich werde berichten!

Auf Pose und Grund am Forsteckweiher

Bei Sonnenschein der erste Abstecher zum Forsteckweiher in Dieburg – während der Hecht-Schonzeit nur auf Grund und mit Pose – wenigstens ein par Sonnenstrahlen gefangen -:)

Frostige Kinzig

Frostige Kinzig

Versuch macht „kluch“, denke ich versuche mal mein Glück an der Kinzig nähe Mündung Main.
Eigentlich war ich heute mit meinem Freund Christian zum Angeln verabredet – Absage. Da ich nun den Nachmittag frei genommen hatte, also schnell die Gewässerkarte geholt und bei Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt eine geeignete Stelle gesucht, denn ein Angelnachmittag in der Kälte ist immer noch besser als ein Nachmittag im Büro! Ist das so? Mal sehen.


Da ich nicht direkt an der Hauptstraße angeln möchte, suche ich mir die nächstgelegene ruhigere Stelle unter einer Fußgängerbrücke bzw. Bahnbrücke.

Bahnbrücke und Fußgängerbrücke an den „Kaiserteichen“ – wurde früher zum Schlittschuhlaufen genutzt.

Die Kinzig zeigt sich heute braun mit ordentlicher Strömung. Ich versuche es mit diversen Kunstködern (Spinner, Spin-Jigger, Gummifisch) … es ist kalt und mir fieren die Hände trotz Handschuhe ein.
Der Köderwechsel gestaltet sich schwierig … die Grundangel bleibt unbestückt.

Ich suche mehrere Bereiche und Wassertiefen in der Nähe mit unterschiedlichen Methoden ab … leider mal wieder ohne Erfolg. Als anfängt zu regnen habe ich nach ca. 2 Stunden genug und packe wieder ein.

Kalter Schneider an der Kinzig!

Das nächste mal versuche ich es direkt an der Mündung Kinzig/Main – ich werde berichten!

Hanau Hafen Kurzbericht & Neues Jahr – neuer Versuch

Hanau Hafen Kurzbericht & Neues Jahr – neuer Versuch

Auf Anfrage von meinem Freund Christian mal wieder gemeinsam zu Angeln, haben wir uns für die Kinzig entschieden.
Mal sehen, was die Kinzig zu bieten hat – wir treffen uns nähe der Kinzig Mündung zum Main.

Wir werden hier berichten – kurzum: Das neue Angeljahr beginnt.

Nachtrag: Auf Anfrage eines Besuchers von zanderlehrling.de (Stefan) haben wir letzten Spätherbst mal den Hafen in Hanau beangelt.

Ausser einem Biss (ev. Zander) mal wieder Schneider. Allerdings haben wir auch nicht die Spundwände, sondern die gegenüberliegende Seite (main-seitig) beangelt. Gummi, Jig-Spinner und Spinner waren diesmal nicht erfolgreich.

Fisch Gallerie

Fisch Gallerie

Hoffentlich schnell wachsende Sammlung meiner Fänge (meist nur ein Bild pro Fischart ).
Der Zander fehlt noch.

Erste Fänge Elbe/Elbe Havel Kanal

Erste Fänge Elbe/Elbe Havel Kanal

Ich treffe mich diesmal wieder in Parey mit dem Zanderflüsterer Manfred Gorkas – zwei Tage gemeinsames Angeln.

Der Zanderlehrling und der Zanderflüsterer – ob da wohl was bei rum kommt? Mittlerweile verbindet uns die Passion fürs Angeln und wir machen kein Guiding, sondern wollen gemeinsam angeln. Natürlich kann ich dabei wieder viel von Manfred lernen …. aber lest selbst.

Mit dem Zanderflüsterer an der Elbe

Am ersten Tag sind wir zu zweit auf dem Elbe-Havel-Kanal mit meinem Schlauch-Kayak unterwegs.
Manfred kennt natürlich wieder eine Top-Stelle. Es gibt eine Insel, die vom alten Elbe-Havel Kanal umschlossen wird …. mit einer Art kleinem See auf der Insel. Echt nice! Im See machen wir einige Würfe und Manfred erwischt einen stattlichen (ca. 45cm) Aaland.
Im „Altarm“ erangeln wir uns vom Boot dann mehrere meist kleinere Barsche. Hauptsächlich sind wir mit Jig-Spinner unterwegs.

Elbe-Barsch

Die Fische beißen, das Wetter passt. Alles top! Macht Spaß!
Heute kommt mein Freund Christian am Bahnhof in Güsen an … und treffen uns noch einmal am Abend, um den nächsten Tag zu besprechen. Es soll ja auch endlich den ersten Zander für den Zanderlehrling geben.

Tag 2: Elbe-Buhnen auf Zander

Zu dritt machen wir uns in die Buhnen.
Immer wieder suchen wir zusätzlich zum Gummifisch auf Zander auch die Buhnen mit dem Jig-Spinner ab und können ein halbes Dutzend Barsche überlisten. Nur der Zander will wieder nicht. Stattdessen habe ich plötzlich etwas kampfstarkes an der Schnur. Diesen Fisch kenne ich noch nicht. Beim Drill sehe ich zum ersten mal die Rückenflosse. Ein heller schlanker Kämpfer!

Drill

Ein schöner Rapfen. Adrenalin und Freude pur! Der Drill ist Spannung und Ungewissheit …. man möchte einen solchen Fisch natürlich in Händen halten!

Mein erster Rapfen – 53 cm

Und tatsächlich gelingt es diesen schönen Fisch zu landen!
Der Rapfen ist wohl der Fisch mit den meisten Gräten – der Haken lässt sich wunderbar lösen – und wird daher wieder entlassen.

Weitere Buhnen, weitere Barsche – nur der Zander will nicht einmal beißen!
Manfred beobachtet meine Köderführung und erkennt, auch ohne Zander-Biss, eine sehr positive Entwicklung im Vergleich zum Juni. Das nehme ich mal positiv mit!

Wie ist das nun mit dem Zander?
Im Grunde hatte ich bislang einen gespürten Zander-Biss an der Elbe – ansonsten NIX ZANDER!
Das ist mein Fazit nach 2 Tage Elbe-Buhnen und 6 Tage Zanderangeln am Main 🙁

Unabhängig davon: Ein super Tag! Auch ohne Zander. Danke Manfred und Christian.

Kurzer Stop in Havelberg

Auf dem Weg nach Plau, machen wir in Havelberg kurz an der Havel halt. Im Juni hatte ich hier eine schöne Stelle entdeckt, die wir nun kurz beangeln.

Nette Angelstelle an der Spülinsel, Havelberg

Nach wenigen Würfen mit dem Jig-Spinner habe ich einen ca. 40-45cm Hecht an der Schnur, der sich beim Landen selbst abhakt … das passt für mich. Ich hätte den Kleinen sowieso nicht verwertet.

Nun aber weiter nach Plau – Zielfisch Hecht. Bericht folgt.

Kein Schneider mehr am Main

Kein Schneider mehr am Main

Nach 8 Tagen in Folge am Main-Altarm Steinheim bzw. am Main bei Seligenstadt nun doch tatsächlich der erste Biss und der erste Fisch!

Nachdem die Zander-Gummis und mein „Wunder“- Spinner keine Kiemenatmer überzeugen kann, zuckt meine Pose – – hat der Käse-Köderteig an Haken/Pose den ersten Fisch gebracht.

Eine Erfolgsgeschichte möchte man rufen!

Und ja: Ich freue mich sogar über die Schwarzmundgrundel, die mir den Käse-Köder-Teig vom viel zu großen Haken frisst. Es ist verwunderlich, wie groß das Maul eines so kleinen Fisches sein kann und dass dieser große Aal-Haken da hineinpasst und sich in das Maul bohren kann.

So stehe ich nun mit diesem unliebsamen Invasor und überlege, was ich mit der Schwarzmundgrundel anfange?
Dieser kleine Fisch ist eine Plage und ist vermutlich der Grund, warum ich keinen Zanderbiss bekomme (sie sind einfach satt), aber als Köderfisch für den Zander genau das Richtige.
Was macht man? Aus dem Gewässer entfernen, als Köderfisch verwenden?

Am Ende mache ich ein Foto und übergebe der Natur diese Entscheidung.

Schwarzmundgrundel – Invasor und Plage am Main

Der nächste Angeltrip (Elbe, Plau am See) steht an

Der nächste Angeltrip (Elbe, Plau am See) steht an

Nach etlichen Versuchen am Main bei Seligenstadt ohne einen einzigen Biss, wird es Zeit mal das Gewässer zu wechseln!

Mit meinen Freunden Christian und Mario sind einige Tage an der Elbe bzw. am und um den den Plauer See gebucht.

Mein Namensgeber und noch fehlende Zielfisch – der Zander – soll diesmal im Kescher landen!!
Am Elbe-Havel-Kanal und an der Elbe wird uns dabei mein „Zanderausbilder“ und Angelguide Manfred Gorkas alias der Zanderflüsterer.de wieder unterstützen (diesmal wird es hoffentlich nicht bei 38 Grad in die Buhnen gehen).

Am Plauer See soll ein kapitaler Hecht gefangen werden – meine Erfahrungen beim Schleppangeln in Schweden können hoffentlich genutzt werden. Diesmal mit größeren Ködern über 20 cm (Wobbler, Gummies, mehrteilige Wobbler).

Rollen und Köder zum Schleppangeln auf den hoffentlich kapitalen Hecht!

Gemütliches Ansitzangeln ist auch geplant.

Mal sehen, ob ich mit dem bisher Gelernten (bessere Köderführung, mehr Feingefühl an der Schnur, gezielteres Werfen) und meiner neuen Ausrüstung (leichte Zanderrute und dazu passende Rolle mit dünnerer gelber Geflochtenen) diesmal den Zander spüren und überlisten kann.

Auf alle Fälle, freue ich mich auf die Tage mit den Jungs! Auch ohne Fisch ist das Dasein am Wasser immer erlebnisreich und naturverbunden. Alleine das im Hier und Jetzt sein – ist für mich die Angelerfahrung – wenn es dann an der Schnur zieht allerdings Adrenalin pur!

Ich werde hier berichten!