Forellenangeln ASC Dieburg, Forsteckweiher

Forellenangeln ASC Dieburg, Forsteckweiher

Heute ist der erste Geburtstag dieses Blogs und ich berichte mal von meinem ersten Vereins-Forellenangeln am Forsteckweiher in Dieburg.

Der ASC Dieburg veranstaltet, wie viele örtliche Vereine auch, ein jährliches Forellenangeln.
In diesem Fall werden einige Tage vor dem Event Forellen im Forsteckweiher besetzt.
Früh morgens erfolgt die Auslosung des Angelplatzes und es ist natürlich Glückssache, ob hier eine Forelle vorbei kommt oder ob man Schneider nach Hause geht.
Um 8:15 Uhr schallt der Startpfiff – es geht endlich los.
Bei tollem Wetter sitzen geschätzt 50 Mitangler mit mir am Forsteckweiher. Ich habe einen Platz relativ weit im Westen ausgelost bekommen … es ist Ostwind. Der treibt Nährstoffe in den Osten des Sees und man kann dort auch Aktivität an der Oberfläche sehen. OK – den besten Platz habe ich also nicht, aber egal. Ab und an schwimmt mal eine einzelne Forelle direkt vor mir am Rand vorbei – der sogleich angebotene Köder verlockt aber nicht.
Mit der vorbereiteten Forellenpose und der vorher geübten Teig/Bienenmaden-Kombi lege ich in ca. 50 cm Tiefe los. Im Osten knallen auch gleich die ersten Salmos bei den Kollegen los. Bei uns tut sich nichts. Ich denke schon, dass ich mal wieder Schneider ausgehe und denke an den Spruch meiner Frau: Denkst du wirklich, dass du ein Angler bist?

Nach einer Stunde der erste Biss! Der Drill war einfach, da der Köder sehr tief geschluckt wurde.
So lande sogar ich sicher meine ca. 35cm Forelle im Kescher … die Freude ist groß. Zudem passiert bei den Kollegen um mich herum so gut wie nichts. Als Anfänger schäme ich mich fast ein wenig!
Auf der anderen Seite habe ich mich allerdings auch vorbereitet. Verschiedene Montagen ausprobiert und vorher mit Teig/Made diverse Ködervarianten ausprobiert.

Meine Forelle kurz vor dem Marinieren.

Heute gibt es also mal Fisch auf dem Grill!
Bei Einer ist es dann auch geblieben …

Leckerer Happen 🙂

Und ja. Der Zanderlehrling fängt auch mal was 🙂

Nachtrag

Heute nochmal am Forsteckweiher auf Forelle und siehe da. Innerhalb von 30 Minuten 3 nette Fettflösser am Haken. Wieder was gelernt:

  1. An der richtigen Stelle („da wo die Fische sind“) fängt man.
  2. Forellen soll man beißen lassen … wenn die Pose bzw. der geschnappte Köder seitlich oder von einem weg zieht (und erst dann!) anhaken. Die Sehne immer auf Spannung halten, bis der Fisch im Kescher ist.
In 30 Minuten war das erlaubte Limit von 3 Fischen pro Tag erreicht

Die Forellen standen im Osten des Sees bei Ostwind. Die These, dass die Fische dort stehen, wohin die Nahrung getrieben wird, kann ich, zumindest für gestern und heute, bestätigen.
Heute wäre noch mehr gegangen aber es sind nur 3 Forellen pro Tag und Angler erlaubt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.